Pressearbeit für die Arztpraxis

Geschrieben on 24. August 2011 von Redaktion

Ratgeber gibt Tipps für Zusammenarbeit mit Journalisten

Um mit der eigenen Praxis in der Öffentlichkeit bekannt zu werden sowie sich als Mediziner einen guten Ruf aufzubauen, sollten Ärzte und Zahnärzte Pressearbeit betreiben. Sie können sich beispielsweise als medizinische Experten für Artikel und Beiträge in den Medien zur Verfügung stellen. Das empfiehlt der Ratgeber für Ärzte “Marketing in der Praxis”.

Ärzte können über Zeitungsanzeigen auf sich aufmerksam machen, jedoch ist hierbei offensichtlich, dass sie Geld dafür bezahlt haben. Durch Interviews und Gastbeiträge in Zeitungen, TV und Hörfunk positionieren sie sich mit ihrem Fachwissen als Experten – und das kostenlos. Dabei sollten Ärzte nicht die lokalen Medien unterschätzen. Sie sind zwar nicht so bekannt und auflagenstark, dafür erreichen sie aber die potentiellen Zielgruppen aus der Umgebung.

Bei der Zusammenarbeit mit der Presse sollten Ärzte jedoch auf einiges achten: So arbeiten Journalisten meistens unter Zeitdruck, weil es einen festen Termin für den Redaktionsschluss gibt. Bei Journalistenanfragen sollten Ärzte daher schnellstmöglich zurückrufen und dafür entsprechend ihr Praxisteam instruieren – sonst wird der nächste Kollege gefragt. Des Weiteren können Ärzte anbieten, Texte auf sachliche Richtigkeit zu überprüfen – sie sollten diese jedoch nicht umschreiben. Denn Journalisten müssen medizinische Sachverhalte für Publikumsmedien vereinfachen und aus Platzgründen im Layout Texte kürzen.

Weitere Hinweise zum Umgang mit Journalisten sowie eine Checkliste mit Tipps, wie sich Ärzte bei einem Fernsehinterview verhalten sollten, enthält der Ratgeber “Marketing in der Praxis” im praktischen Kitteltaschenformat.

Medienbüro Medizin (MbMed): Ratgeber für Ärzte – Marketing in der Praxis, ISBN: 978-3-931688-15-8; für 9,90 Euro im Buchhandel.
Mehr Informationen unter: www.ratgeberverlag.de/marketing-in-der-praxis

Inhaltsverzeichnis, Leseproben und versandkostenfreie Bestellung unter: www.ratgeberverlag.de

Coverdownload für Berichterstattung unter: www.ratgeberverlag.de/coverdownload
Wir bitten um ein Belegexemplar der Besprechung – gerne auch als PDF.

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Leseprobe

Geschrieben on 10. Juni 2010 von Ratgeber

aus Kapitel 3: “Die Haut und die Umwelt”

Schöne Haut ab 30Sonnenflecken auf der Haut

Riskant: Parfüm und Sonnenlicht

Die Kombination von Sonne und Kosmetika birgt Gefahren für die Schönheit: Zutaten von Parfüm und Kosmetika können die Haut extrem lichtempfindlich machen. Zum Beispiel Bergamott-Öl, Moschus, Lavendel-, Sandelholz- oder Zedernöl sind immer noch in einigen Parfüms enthalten. Zusammen mit dem UV-Licht der Sonne, aber auch von Sonnenbänken, können sie eine Überempfindlichkeit der Haut auslösen, die der Schönheit gar nicht gut tut: Es bleiben dauerhaft häßliche braune Flecken.

Wasser und Seife auf meiner Haut

Sauberkeit durchaus erwünscht

Sauberkeit muß natürlich sein, wer möchte schon, daß die Mitmenschen in der Nähe die Nase rümpfen. Doch die Haut schätzt zuviel Wasser und Seife gar nicht. Denn Seife löst Fett; und so fallen ihr nicht nur der Schmutz zum Opfer, sondern auch der hauteigene Talg und der natürliche Säureschutzmantel. Zwar produziert die Haut routinemäßig neuen Talg, und auch der Säureschutzmantel regeneriert sich. Doch wer sich häufig wäscht oder gar mit den Händen immer wieder ungeschützt im Spülwasser hantiert, überfordert Rückfettungs- und Reparaturfähigkeit der Haut. Sie trocknet aus, wird spröde und rissig.

Schonend waschen mit Syndets

Waschen muß sein, schadet aber der Haut – eine ausweglose Situation? Zwar schonen künstlich hergestellte Seifen, kurz “Syndets” (synthetische Detergenzien), den Säureschutzmantel der Haut, weil sie ebenfalls chemisch leicht sauer reagieren. Doch leider entfetten Syndets die Haut stärker noch als Seife. Für trockene, empfindliche Haut eignet sich deshalb am ehesten eine milde Seife (Babyseife).

Belastung 1: Trockene Luft

Trockene Luft streßt empfindliche Haut

Ob durch Zentralheizungen oder Klimaanlagen verursacht: Niedriger Luftfeuchtigkeit kann man, speziell im Winter, kaum aus dem Wege gehen. Auch mit Hilfe von Luftbefeuchtern läßt sich diese Plage kaum wirksam in den Griff bekommen.

Viele Menschen reagieren empfindlich auf trockene Luft, denn ihre Haut hält Feuchtigkeit nicht ausreichend fest, sondern läßt zu viel Wasser verdunsten. Die Folge: Sie wird trocken, rauh und runzelig. Hier hilft nur gekonnte Hautpflege sowie ab und zu ein Spaziergang an der frischen, ungeheizten Luft.

Belastung 2: Eis und Heiß

Wärme? Kein Problem!

Mit Wärme kann die Haut recht gut umgehen. Erst wenn es ihr entschieden zu warm wird, macht sie darauf aufmerksam: Ab 45 Grad Celsius sendet sie das Signal „zu heiß“ in Form von Schmerzempfinden an das Gehirn. Erst wenn es noch wärmer wird, halten die ersten Zellen nicht mehr stand und es entsteht eine Verbrennung.

Vorsicht: Kälte

Schneller führt dagegen Kälte zu Schönheitsfehlern der Haut: Wird es kühl, drosselt die Haut die eigene Durchblutung, um dem Körper Energie sparen zu helfen. Mehr noch: Kühlt die Hautoberfläche aus, werden die zarten Blutgefäße gelähmt. Wirkt schließlich die Kälte länger ein, erschlaffen sie dauerhaft und sind als rote Äderchen deutlich zu sehen. Beim Wintersport zum Beispiel passiert dies leicht – ausgerechnet dort, wo es am meisten auffällt: im Gesicht.

Belastung 3: Gifte

Immer auf die Haut: Umweltbelastungen

Die Haut dient als Schnittstelle und Barriere zwischen Körper und Umwelt. Zahlreiche Umweltbelastungen schlagen sich deshalb auf der Haut nieder. Lediglich einen kleinen Teil dieser Belastungen kann jeder Mensch selbst kontrollieren. Sorgsamer Umgang mit Chemikalien im Haushalt gehört zweifellos dazu; schließlich ist es doch so einfach, im Zweifel Gummihandschuhe zu tragen.

Aggressiv zur Haut sind insbesondere hornauflösende Enthaarungsmittel sowie Chemikalien zum Lockendrehen. Reizungen zeigen sich oft schon beim ersten Kontakt: Es brennt auf der Haut. Dieses Brennen vergeht meist nach einigen Minuten und hinterläßt ein Spannungsgefühl oder Juckreiz. Empfindliche Haut zeigt ihr Mißfallen durch Rötung und Schwellung.

Auch wenn die Haut einige Belastung klaglos wegsteckt, bleibt die Last nicht ohne Folgen. Die Haut erträgt vieles, bis sie irgendwann nicht mehr kann.

Umweltschmutz selbstgemacht

Umweltverschmutzung findet nicht nur global statt, also irgendwie doch in weiter Ferne. Nach wie vor sind viele Belastungen selbstverursacht: Rauchen führt dem Körper nicht nur einen bunten Potpourri an Giften zu, Nikotin hemmt außerdem die Hautdurchblutung und läßt die Haut grau erscheinen. Im Ergebnis zeigt Raucherhaut früher Runzeln und altert vorzeitig.

DetailsInhaltsverzeichnisBuch bestellen

Inhaltsverzeichnis “Schöne Haut ab 30″

Geschrieben on 10. Juni 2010 von Ratgeber


Einführung


Das Pflichtenheft der Haut

Vor Angriffen schützen
Die Temperatur regeln
Die Feuchtigkeit regeln
Den Salzgehalt steuern
Vor Sonnenlicht schützen
Die Umwelt erkunden
Die Mitmenschen informieren


Die Architektur der Haut

Die Oberhaut
Die Lederhaut
Die Unterhaut
Sinnliches in der Haut
  • Schweißdrüsen
  • Duftdrüsen
  • Talgdrüsen
  • Haare
  • Nägel


Die Haut und die Umwelt

Sonnenlicht: schön und gefährlich
Gesunde Bräune ist machbar
Sonnenfreie Bräunungshilfen
  • Bräunungsbeschleuniger
  • Selbstbräuner
  • Farbe zum Essen
Sonnenflecken auf der Haut
Wasser und Seife auf meiner Haut
Belastung 1: Trockene Luft
Belastung 2: Eis und Heiß
Belastung 3: Gifte


Die Typen der Haut

Selbsttest: Hauttyp-Analyse


Bedürfnisse der Hauttypen

Die normale Haut …

…und ihre Pflege

  • Richtig frisch gewaschen
  • Pflege während der Nacht
  • Pflege für den Tag
Trockene Haut …

…und ihre Pflege

Fettige Haut …

…und ihre Pflege

Mischhaut …

…und ihre Pflege

Die Sache mit dem älter werden

Die biologische Hautalterung
Die Alterung durch Licht
Hautschäden durch Überdehnung
Mit der Zeit: Altersflecken
Woher kommen Fältchen und Falten?


Bedürfnisse der reifen Haut


Falten vorbeugen

Lichtschutz hält jung
Alles für die Durchblutung
Feuchtigkeitsspender für die Haut


Medizinische Hilfe bei Alterserscheinungen

Vitamin-A-Säure gegen Falten
Fruchtsäuren gegen Falten
Schönheitsoperationen
  • Kollagen-Unterspritzung
  • Eigenfett-Unterspritzung
  • Feinschliff für die Haut
  • Laser gegen Falten
  • Das kleine Lifting
  • Das große Lifting


Das ABC der Pflegemittel

Die Basis aller Produkte
  • Die Salbe
  • Die Creme
  • Die Lotion
  • Das Gel
Zugaben für die Schönheit
  • Vitamine
  • Fruchtsäuren
  • Liposome
  • Eiweiße
  • Kollagen
  • Elastin
  • Placentare Wirkstoffe


Eine Frage der Schönheit

Tips für ein schönes Dekolleté
Rat für einen entzückenden Rücken
Hilfe bei rauhen Händen
Schutz und Schönheit für die Nägel
Wenn die Härchen stören
Der Orangenhaut Beine machen


Anhang

Fachbegriffe im Klartext
Adressen
Register


DetailsLeseprobeBuch bestellen

Inhaltsverzeichnis “Marketing in der Praxis”

Geschrieben on 15. April 2010 von Ratgeber


Kapitel 1: Praxis-Marketing

1.1 Definition und Bedeutung
1.2 Ist-Analyse in der Praxis
1.3 Die Budgetplanung
1.4 Das Marketingkonzept
1.5 Hinweise zur Umsetzung


Kapitel 2: Werbung und Rechtliches

2.1 Werbung für Behandlungsverfahren
2.2 Werbung mit Anzeigen
2.3 Fotos in Berufskleidung
2.4 Direktmarketing


Kapitel 3: Werbemittel

3.1 Corporate Identity (CI)

3.1.1 Corporate Design (CD)
3.1.2 Corporate Communications (CC)
3.1.3 Corporate Behaviour (CB)
3.1.4 Corporate Fashion (CF)

3.2 Flyer und Patientenbroschüren
3.3 Newsletter und Praxiszeitschriften
3.4 Zeitungsanzeigen
3.5 Wartezimmer-TV


Kapitel 4: Patientenkommunikation

4.1 Beziehungsmanagement
4.2 Briefe an Patienten
4.3 Patientenbefragungen
4.4 Tag der offenen Tür
4.5 Vorträge für Patienten
4.6 Sponsoring
4.7 Empfehlungsmarketing


Kapitel 5: Die eigene Praxis-Homepage

5.1 Die Vorschriften
5.2 Die Internet-Adresse
5.3 Die E-Mail-Adresse
5.4 Die Gestaltung der Homepage
5.5 Das Impressum
5.6 Homepage-Zertifizierung
5.7 Suchmaschinenoptimierung


Kapitel 6: Informationsquelle Internet

6.1 Gesundheitsportale
6.2 Arzt-Such-Verzeichnisse
6.3 Online-Bewertungsportale
6.4 Werben mit Google AdWords
6.5 Marketing-Chancen mit Social Media

6.5.1 Eigener Internet-Blog
6.5.2 Mehr Kommunikation mit Twitter
6.5.3 Eigene Lesezeichen verwalten

Kapitel 7: Die Medienlandschaft

7.1 Der richtige Umgang mit Journalisten
7.2 Das Fernsehinterview
7.3 Die lokale Presse über Veranstaltungen informieren


Kapitel 8: Zusammenarbeit mit Künstlern

8.1 Umgang mit Agenturen und freien Künstlern
8.2 Das Urheberrechtsgesetz
8.3 Abgabepflicht an die Künstlersozialkasse


Kapitel 9: Service – ein Marketingaspekt

9.1 Die Terminvereinbarung
9.2 Gute Praxisorganisation – kurze Wartezeiten
9.3 Wohlfühlen im Wartezimmer
9.4 Barrierefreie Praxis: Patientenkreis erweitern
9.5 Der Anrufbeantworter der Praxis


Anhang

Stichwortverzeichnis

DetailsLeseprobeBuch bestellen

Nährstoffe – Bausteine für ein gesundes Leben

Geschrieben on 1. Januar 2007 von Ratgeber

Dr. Friedrich Douwes/Brigitte van Hattem

Neben einer gesunden Ernährung, regelmäßiger sportlicher Aktivität und der Vermeidung von Schadstoffen wie Rauchen oder Alkoholkonsum kann mit Nahrungsergänzungsmitteln die Gesundheit optimiert werden.

Der Autor dieses Buches, Dr. Friedrich Douwes, international renommierter Facharzt für Innere Medizin, hat mit „Nährstoffe – Bausteine für ein gesundes Leben“ ein Nachschlagewerk für all diejenigen geschaffen, die mit Hilfe der orthomolekularen Medizin Krankheiten verhüten oder lindern möchten. Die Inhalte sind alphabetisch sortiert von A wie Alkylglycerol über Omega-3-Fettsäuren und Selen bis hin zu Z wie Zitruspektine; mit den großen Sonderteilen “Enzyme” sowie “Rheumatherapie mit natürlichen Mitteln”.

Der zweite Teil des Buches umfasst neuste Studienergebnisse und Berichte. Hier informiert der Autor ausführlich über Aminosäuren, Antioxidanzien und das Spurenelement Zink. Eine Indiaktionsliste rundet das Werk ab: So wird beispielsweise bei einen Abszess Silber und Grüner Tee empfohlen, bei Verdauungsbeschwerden Enzyme und Lactobazilli.

ISBN: 978-3-931688-13-4 • 318 Seiten • Preis: 22,80 Euro
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Pfusch nach Vorschrift – Die Irrwege der modernen Medizin

Geschrieben on 1. Juni 2002 von Ratgeber

Julius B. Fossberg

Das deutsche Gesundheitswesen gehört zu den besten der Welt – und doch kränkelt es vor sich hin, ist weder effektiv noch bezahlbar und eine Reform jagt die nächste. Das Wohl des Patienten steht nicht an erster Stelle, andere Interessen haben ethische Ziele längst verdrängt.

Es wird Zeit, dem Kartell des Schweigens ein Ende zu setzen. Der Autor, seit vielen Jahren Chirurg an einer größeren Klinik, stellt fest, dass die Hälfte aller medizinischen Maßnahmen unnötig sind und deren Unterlassung keinerlei Nachteil für einen Patienten bedeuten würde. An zahlreichen Patientenschicksalen erbringt er dafür den Beweis. Und er dokumentiert Situationen, in denen die Erfahrung eines Arztes wichtiger ist als die Möglichkeiten einer oft sinnlos teuren Apparatemedizin.

Exemplarisch wird die Verquickung von Industrie und Medizin aufgezeigt; wie neue Märkte entstehen, neue Methoden kritiklos angewandt werden, nur der Methode willen, und ein allgemeingültiger Bedarf künstlich erzeugt wird.

Es ist, so der Autor, eine Dokumentation, die das Leben schrieb – eine Mischung aus Roman und Operationslehre. Nicht nur für Patienten.

ISBN: 3-931688-11-9 • 222 Seiten • Preis: 15,00 Euro
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Chaos Krankenhaus – So kommen Sie heil aus der Klinik

Geschrieben on 1. Januar 2002 von Ratgeber

Dr. med. Jessica Männel et al.

Chaos Krankenhaus – für normale Menschen so wenig durchschaubar wie jeder andere Massenbetrieb. Was Ärzte und Betreiber jedoch gerne verschweigen: Das Personal macht nicht weniger Fehler als anderswo, die Folgen werden aber erfolgreicher vertuscht. Leidtragende sind die Patienten.

Das Buch zeigt, wie Patienten selbst den kleinen und großen Katastrophen vorbeugen können:

  • Wie stellt man sicher, dass im OP-Saal nicht das falsche Bein operiert wird?
  • Was tun, um Verwechselungen bei Medikamenten zu vermeiden?
  • Welche Rechte haben Patienten im Streit mit autoritären Ärzten und Pflegepersonal?

Zahlreiche Checklisten helfen zudem, das richtige Krankenhaus zu finden, sich auf den Klinikaufenthalt richtig vorzubereiten und heil durch alle Stationen zu kommen.

Die Autoren rekrutieren sich aus beiden Gruppen, die sich in der Klinik gegenüberstehen: Ärzte und Patienten. Hinzu kommen Journalisten sowie zahlreiche
weitere Mediziner aus den unterschiedlichsten Disziplinen, die es zusammen auf mehr
als 40 Arzt-Jahre in über 25 unterschiedlichen Krankenhäusern bringen.

Das Buch wird herausgegeben von der Stiftung Gesundheit.

ISBN: 3-931688-12-7 • 148 Seiten • Preis: 15,00 Euro
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Urlaub auf Krankenschein – Die geheimen Tricks der Blaumacher

Geschrieben on 1. Januar 2001 von Ratgeber

Dr. med Anonymus

der Blaumacher

Wer wird krankgeschrieben? Wer geht gar in Frührente? Dieses Buch öffnet die Tür einen Spalt weit und bietet einen Einblick in die Welt der echten Kranken und der Blaumacher. Es zeigt, mit welcher List und Tücke bisweilen versucht wird, den Schein für Müßiggang oder Schwarzarbeit zu erlangen. Die Daten der Analyse stammen aus Studien der Krankenversicherungen; die Details der Erkrankungen sowie die Wege des Missbrauchs haben niedergelassene Ärzte zusammengetragen, die mit beiden Beinen in der Praxis stehen.

Der Autor, Dr. med. Anonymus – Sie haben es sich schon gedacht – ist natürlich ein Pseudonym. Genau genommen handelt es sich um ein kleines, aber feines Team niedergelassener Ärzte, die viele Jahre schon in ihrer jeweiligen Praxis das Ohr am Patienten haben – an wahrlich Kranken ebenso wie an echten Simulanten.

ISBN: 3-931688-10-0 • 145 Seiten • Preis: 15,00 Euro
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Ärztelatein im Klartext – Was Ärzte ihren Patienten nicht sagen

Geschrieben on 1. Januar 2000 von Ratgeber

Michael Dirk Prang

ARTIKEL VERGRIFFEN!

Was Ärzte sich während eines Patientengesprächs notieren oder Kollegen mitteilen, ist oftmals nicht für Patientenaugen und -ohren bestimmt. Darum bedienen sich Mediziner oft des Ärztelateins – ein Code aus Abkürzungen und lateinischen Fachausdrücken. So steht beispielsweise das unscheinbare Kürzel c.p. für “caput piger”, im Klartext heißt das: Fauler Sack. “C2“ klassifiziert einen Patienten umgehend als Alkoholiker. Und für Zahnärzte gibt der Vermerk OS ein klares Signal: Achtung, auf dem Behandlungsstuhl sitzt jemand, der nichts vom Zähneputzen hält – eben eine “Oral-Sau”.

In “Ärztelatein im Klartext” verrät jetzt ein Arzt, was die Kürzel des berüchtigten Ärztelateins bedeuten.

Das Buch wird herausgegeben von der Stiftung Gesundheit.

ISBN: 3-931688-02-X • 124 Seiten • Preis: 9,90 Euro
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Leseprobe

Geschrieben on 20. August 1999 von Ratgeber

aus Kapitel 1: “Praxismarketing”

Marketing in der Praxis1. Praxismarketing: Definition und Bedeutung

Ärzte sollen Marketing machen? Die Vorstellung, löst bei den meisten Ärzten oft Verunsicherung, wenn nicht gar Unbehagen aus. Der Begriff Marketing scheint einer Welt entnommen, mit der Ärzte möglichst wenig zu tun haben möchten: der Welt der Wirtschaft, des Konsums und Gewinnstrebens. Marketing wird zudem oft gleichgesetzt mit Werbung – und diese war lange Zeit tabu in der Arztpraxis.

Im heutigen Praxismanagement ist Marketing jedoch unverzichtbar geworden. Dies liegt zum einen daran, dass der Gesundheitsmarkt sich verändert und immer mehr nach den Regeln der freien Wirtschaft funktioniert. Patienten müssen für ärztliche Leistungen zunehmend selbst aufkommen und werden so zu zahlenden Kunden. Parallel dazu wachsen die Ansprüche: Patienten des 21. Jahrhunderts gehen nicht mehr erst zum Arzt, wenn sie krank sind, sondern setzen immer mehr auf die Erhaltung ihrer Gesundheit durch Prävention. Die immer reichhaltigeren frei verfügbaren medizinischen Informationen, beispielsweise im Internet, sowie unzählbare Angebote von Heilpraktikern, Gesundheitscoaches oder Wellnessberatern tun ihr Übriges dazu, dass Patienten mündig geworden sind: Für ihr persönliches Gesundheitsmanagement entscheiden sie ganz allein, welche Leistungen sie von wem in Anspruch nehmen.

Eine Praxis nach Patientenwünschen

Kein Praxisbetreiber kann sich daher lange am Markt behaupten, wenn er nicht stetig darum bemüht ist, seine Praxis nach den Wünschen seiner Patienten auszurichten. Und genau das ist Marketing. Der Begriff meint sämtliche Aktivitäten, die dazu dienen, ein Unternehmen, egal ob Automobilkonzern oder Arztpraxis, am Markt zu positionieren und zum Erfolg zu führen – und zwar dadurch, es bei der Zielgruppe beliebt zu machen. Die Frage nach Werbemaßnahmen ist damit nur eine von vielen, die sich Ärzte stellen müssen. Genauso dazu gehört: Welche Leistungen und Services bieten wir überhaupt an? Wie heben wir uns von der Konkurrenz ab? Welche aktuellen Trends können wir für uns nutzen? Wie ist unser persönlicher Umgang mit den Patienten? Wie sollen die Praxisräumlichkeiten gestaltet sein? Wie sollen unsere Briefbögen und Informationsmaterialien aussehen? Und schließlich: Haben wir eine Philosophie zu kommunizieren, mit der wir ein Alleinstellungsmerkmal schaffen, um uns so von den Wettbewerbern abzuheben?

Hinweis: Erfolgreiches Marketing ist nicht eine einmalige Aktion. Es ist ein dauerhafter Prozess. Ständige aufmerksame Marktbeobachtung und kreative Ideenfindung ist dabei genauso wichtig wie kritische Selbst-beobachtung und Erfolgskontrolle.

1.1 Ist-Analyse in der Praxis

Bevor Sie sich auf die Ideensuche begeben, halten Sie einen Moment inne. Kommt ein Patient mit Beschwerden in Ihre Praxis, stellen Sie auch nicht adhoc ein Paket von Therapiemaßnahmen zusammen. Zuerst erfolgen Untersuchung und Anamnese: Wo genau liegt das Problem? Was ist die Ursache? Sie ergründen den Gesundheitszustand des Patienten, indem Sie sich ein facettenreiches Bild verschaffen, das über die Krankheitsgeschichte hinaus oft auch die Lebensweise, psychische Verfassung bis hin zur familiären und beruflichen Situation umfasst.

Genauso müssen Sie vorgehen, wenn der Patient Ihre eigene Praxis ist. Bevor Sie einzelne Marketingmaßnahmen planen, analysieren Sie zunächst den Ist-Zustand. Finden Sie heraus, in welcher Ausgangssituation Sie sich befinden. Wie ist Ihre Praxis momentan auf dem Markt positioniert? Was läuft gut, wo gibt es Verbesserungspotenzial?

Gehen Sie dabei systematisch diese Bereiche durch:

Ihr Praxis-Angebot:

Verschaffen Sie sich einen Überblick, was Patienten in Ihrer Praxis bekommen. Verfügen Sie über die modernste technische Ausstattung? Bieten Sie neben Standard-Untersuchungen und -Therapien auch individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) oder Methoden der Komplementärmedizin? Gibt es Kooperationen, z. B. mit Fitnessstudios, Apotheken, Ernährungsberatern oder Masseuren in der Nähe?

Genauso wichtig ist der Service außerhalb der eigentlichen Behandlung: Wie können Patienten Kontakt aufnehmen, werden z. B. Termine auch per E-Mail vergeben? Wie lange müssen Patienten im Wartezimmer warten, was macht ihnen die Wartezeit angenehm? Ist die Praxis rollstuhlgerecht? Gibt es Hausbesuche, Abend- und Wochenendsprechstunden? Und erinnern Sie z. B. telefonisch an Vorsorgemaßnahmen? Wie können sich Patienten schließlich über Ihre Praxis sowie Be-handlungsformen informieren? Bieten Sie eine Homepage, eine Patientenzeitschrift, Broschüren oder spezielle Informationsveranstaltungen?

Überlegen Sie dabei immer gleich mit: Bieten wir etwas an, was andere Praxen nicht anbieten? Oder umgekehrt: Bieten wir etwas nicht an? Falls Sie diese Frage mit ja beantworten: Warum ist das nicht in Ihrem Angebot?

Ihre Patienten:

“Der Patient ist König” – der Leitsatz gilt für Ihr gesamtes Marketing. Investieren Sie daher Zeit, um Ihre Patienten möglichst genau kennen zu lernen und sich ein klares Bild von ihren Wünschen und Erwartungen zu machen.

Erstellen Sie eine Statistik: Welches Alter haben Ihre Patienten, weshalb kommen sie? Wie wurden sie auf die Praxis aufmerksam? Wie ist die Verteilung Privat- und Kassenpatienten? Wie ist ihre soziale, familiäre und berufliche Situation, welche Lebensgewohnheiten haben sie? Welche Medien nutzen sie, wie wichtig ist ihnen das Thema Gesundheit? Was sich nicht allein aus Aufnahmebögen für Neupatienten erschließen lässt, bringen Sie ruhig durch eine Fragebogen-Aktion in Erfahrung. Diese bietet auch den Vorteil, dass Sie gezielt die Wünsche Ihrer Patienten herausfinden können: Lassen Sie verschiedene Aspekte Ihrer Praxis auf einer Skala bewerten und fragen Sie, was den Patienten an Ihrer Praxis gefällt, womit sie unzufrieden sind und welche Verbesserungsvorschläge sie haben. Suchen Sie außerdem immer wieder das persönliche Gespräch und hängen Sie einen Wunsch-und-Beschwerde-Briefkasten in Ihr Wartezimmer. Ihre Patienten fühlen sich so ernst genommen und Sie erhalten wertvolle Hinweise.

Wenn Sie wissen, wer genau Ihre Patienten sind und was sie wollen, können Sie maßgeschneiderte Services anbieten und investieren nicht wertvolles Geld in falsche Bereiche.

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